Wallbox installieren: Das sollten Sie vor dem Kauf wissen
11 oder 22 kW, Anmeldung beim Netzbetreiber, § 14a und Laden mit Solarstrom: Was Sie vor dem Kauf einer Wallbox wissen sollten, kurz erklärt.

Ein E-Auto lädt zu Hause am bequemsten und günstigsten an einer eigenen Wallbox. Bevor Sie eine kaufen, lohnt sich ein Blick auf Leistung, Anmeldung und Ihre Elektroinstallation.
11 kW oder 22 kW?
Für die meisten Einfamilienhäuser ist eine Wallbox mit 11 kW die richtige Wahl. Sie lädt die meisten E-Autos über Nacht voll. Eine 22-kW-Wallbox lohnt sich nur, wenn Ihr Auto diese Leistung auch aufnehmen kann, und sie braucht eine Genehmigung.
Anmelden oder genehmigen lassen
Bis 12 kW: Die Wallbox muss beim Netzbetreiber angemeldet werden.
Über 12 kW: Der Netzbetreiber muss vorher zustimmen.
Die Anmeldung übernehmen wir für Sie.
Was § 14a EnWG für Sie bedeutet
Wallboxen mit mehr als 4,2 kW gelten seit 2024 als steuerbare Verbrauchseinrichtung. Der Netzbetreiber darf die Leistung bei drohender Überlastung des Netzes vorübergehend drosseln, mindestens 4,2 kW bleiben aber immer verfügbar. Im Gegenzug zahlen Sie ein reduziertes Netzentgelt.
Passt meine Elektroinstallation?
Eine Wallbox braucht eine eigene Zuleitung mit passendem Querschnitt und einen Fehlerstromschutz, der auch Gleichfehlerströme erkennt. Oft ist das der Moment, in dem der Zählerschrank erneuert werden muss.
Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber Zählerschrank modernisieren.
Laden mit Solarstrom
Am günstigsten fährt, wer mit eigenem Solarstrom lädt. Eine Wallbox mit Überschussladen nutzt genau den Strom, den Ihre PV-Anlage gerade übrig hat. Wie das funktioniert, erklären wir im Ratgeber Überschussladen mit der Wallbox.
Alles aus einer Hand
Wir beraten Sie zur passenden Wallbox, prüfen Ihre Installation, melden die Wallbox an und bauen sie ein. Mehr auf Sprick.Charge. Jetzt Beratung anfragen.